Multi-Standort-Modehändler
Einzelhändler im Modesegment
Starke räumliche Präsenz und verteilte Logistikinfrastruktur.
Ein Unternehmen der Modebranche mit über 550 landesweit verteilten Filialen. Die Organisation stützt sich auf 3 Hauptstandorte für Hauptsitz und Logistik und muss zwingend Betriebskontinuität über eine komplexe, fragmentierte räumliche Struktur gewährleisten.
Branche
Mode-Einzelhandel
Umsatz
Nationales Mid-Market-Segment
Standort
Landesweit
Das Branchenszenario
Laut dem Observatorium für Cybersecurity & Data Protection des Politecnico di Milano (2025) bleiben dedizierte MPLS-Netze mit Isolierung des sensiblen Datenverkehrs der zuverlässigste Schutz für Zahlungssysteme im Einzelhandel und senken das Risiko einer Datenpanne um bis zu 78 % gegenüber geteilter Konnektivität.
Osservatorio Cybersecurity & Data Protection, Politecnico di Milano · 2025
Herausforderung
Betriebskontinuität über ein fragmentiertes Netz
Laut dem Omnichannel-Retail-Observatorium des Politecnico di Milano (2025) verzeichneten 73 % der italienischen Mode-Einzelhändler im Vorjahr mindestens eine erhebliche Unterbrechung ihrer POS-Dienste, mit durchschnittlichen Auswirkungen von 4.200 Euro pro Ausfallstunde. Die wachsende Komplexität von Multi-Standort-Infrastrukturen und das dezentrale Management der IT-Systeme sind die Hauptfaktoren operativer Verwundbarkeit – insbesondere bei Ketten mit mehr als 100 Filialen.
Handlungsfelder
Der Einzelhändler stand vor vier kritischen Bereichen: dem Fehlen einer zuverlässigen zentralen Anbindung für die verteilten Filialen, der Anfälligkeit der Zahlungstransaktionen für Serviceunterbrechungen, der Komplexität der technischen Verwaltung verstreuter Infrastrukturen und der Unmöglichkeit, einheitliche Servicelevel über die verschiedenen Standorte hinweg zu gewährleisten.
Fragmentierte Konnektivität und Engpässe
Die Filialen waren über unkoordinierte lokale Infrastrukturen angebunden, mit uneinheitlichen Zugängen und ohne zentrale Steuerung. Das führte zu Verzögerungen beim Zugriff auf Unternehmensanwendungen und machte einen Lastausgleich im Netz unmöglich.
Zuverlässigkeit kritischer Transaktionen
Den für die Zahlungssysteme dedizierten Leitungen fehlten Schutz und Isolierung gegenüber dem allgemeinen Datenverkehr. Jede Störung der Anbindung wirkte sich unmittelbar auf die Betriebsfähigkeit der Filiale aus.
Dezentrales Betriebsmanagement
Das Fehlen eines zentralen Monitorings und einer Ferndiagnose zwang das IT-Team zu manuellen Eingriffen an jedem Standort — lange Lösungszeiten und geringe Transparenz über den Zustand des landesweiten Netzes.
Skalierbarkeit und einheitlicher Service
Die bestehende Architektur erlaubte es nicht, neue Standorte mit denselben Qualitätsstandards anzubinden, was zu parallelen Verwaltungsprozessen und steigender Managementkomplexität führte.
Lösungen
Landesweite MPLS-Infrastruktur und Multi-Access-Anbindung für flächendeckende Betriebskontinuität
Retelit entwarf und implementierte eine Managed-Network-Infrastruktur, die über 550 Filialen und die Zentralstandorte landesweit verbindet und dabei Glasfaserzugang (FTTC/FTTH), einen dedizierten Router pro Filiale und integrierte WLAN-Anbindung kombiniert. Das Netz gewährleistet die Isolierung und das ständige Monitoring des kritischen Datenverkehrs der Zahlungssysteme.
Aktivierte Dienste und Technologien
Netzinfrastruktur
Landesweites MPLS mit kombiniertem FTTC/FTTH-Zugang
Zentralisierte Anbindung aller Einzelhandels- und Verwaltungsstandorte über ein Managed-MPLS-Netz, mit Glasfaserzugang in filialspezifisch differenzierten Geschwindigkeiten. Jeder Standort ist mit einem dedizierten Zugangsrouter und WLAN-Anbindung für POS-Terminals und -Geräte ausgestattet, wodurch die durch fragmentierte lokale Infrastrukturen bedingten Engpässe beseitigt werden.
Schutz des kritischen Datenverkehrs
Isolierung und Monitoring des POS-Datenverkehrs
Der Datenverkehr der Zahlungssysteme läuft über dedizierte Routen mit ständigem Monitoring und Schutz durch logische Isolierung im Managed-Netz. Die Anbindung an die Zahlungsplattformen ist kontrolliert und nachverfolgt, was operative Risiken senkt und die Transaktionskontinuität auch bei Netzüberlastung sicherstellt.
Betriebsmanagement
Zentrales Monitoring und End-to-End-Managed-Support
Retelit bietet ein integriertes Betriebsmanagement mit 24×7-Monitoring des Netzstatus, der filialbezogenen Verbindungen und des kritischen Datenverkehrs. Der Managed-Support reduziert die operative Last des internen IT-Teams und ermöglicht die Ferndiagnose und -behebung von Anomalien sowie eine zentrale Transparenz über die gesamte verteilte Infrastruktur.
Ergebnisse
Operative und geschäftliche Ergebnisse
Die landesweite Infrastruktur ermöglichte die Zentralisierung der IT-Dienste und gewährleistete die Zuverlässigkeit kritischer Transaktionen im Einzelhandelsmaßstab.
Zentralisierter Zugriff auf Unternehmensanwendungen aus allen Filialen, mit Beseitigung der durch fragmentierte lokale Infrastrukturen bedingten Engpässe und verbesserter operativer Geschwindigkeit.
Eine deutliche Reduzierung der Anbindungsstörungen, die POS-Transaktionen und den Filialbetrieb beeinträchtigen, dank einer überwachten, zuverlässigen MPLS-Infrastruktur.
Schutz des sensiblen Datenverkehrs durch ein dediziertes Netz und Isolierung des Zahlungsverkehrs, mit ständiger Kontrolle der kritischen Datenflüsse und Einhaltung der Sicherheitsanforderungen.
Vereinfachung des Betriebsmanagements durch zentrales Monitoring und die Fernbehandlung von Anomalien, wodurch die Last des internen IT-Teams und die Lösungszeiten sinken.
Ein übertragbarer Ansatz für Ihre Branche
IT-Zentralisierung und Transaktionszuverlässigkeit im verteilten Einzelhandel
Erfahren Sie, wie Sie eine landesweite Netzinfrastruktur gestalten, die kritische Abläufe unterstützt und die Managementkomplexität über mehrere Filialen hinweg reduziert.
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